Gefühlspalette – Gefühle sichtbar machen und verstehen
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Inneres Erleben visualisieren und differenziert mitteilen können
Ein Moment aus der Praxis
„Wenn ich Familien einlade, die Gefühlspalette zu bespielen, erlebe ich oft erhellende Momente: Neulich saßen Eltern mit ihrem Teenager bei mir in der Praxis. Nach einer Auseinandersetzung am Nachmittag waren die Fronten verhärtet. Ich bat die Eltern, auf dem Spielfeld zu zeigen, wie sich ihr Sohn beim Streit gefühlt hat: Die Männchen wurden bei Wut und Trotz platziert. Als der Jugendliche selbst die Figuren setzte, wanderten sie auf Überforderung und Hilflosigkeit. Für einen Moment wurde es still im Raum. Die Vorwürfe stoppten.“
Eigentlich passiert uns das ständig: Im Alltag, in Partnerschaften oder in Familien glauben wir zu wissen, was der andere fühlt. Wir deuten Blicke, Schweigen oder scharfe Worte und verheddern uns in Vermutungen. Oft reden wir dann über alles Mögliche – nur nicht darüber, was in uns gerade wirklich los ist. Auch für diese Momente haben wir die Gefühlspalette entwickelt. Sie wirkt auf Jugendliche ab ca. 12 Jahren und Erwachsene wie ein Magnet und bringt das innere Erleben in wenigen Minuten sichtbar auf den Tisch. Klienten merken sofort: Hier geht es um ihren ganz eigenen Prozess. Der Weg zu sich selbst und für echte Verständigung wird wieder frei.
Entwickelt als hocheffektives Werkzeug für die Praxis oder das familiäre Umfeld, bringt die Palette das Befinden mit einer Auswahl von 103 Gefühlen präzise an die Oberfläche. Ein offenes Fragefeld lädt zusätzlich ein: „Was fühle ich im Moment noch?“
Innehalten & Spüren
In wenigen Minuten wird die Gefühlslage sichtbar – bezogen auf den aktuellen Moment, den Gesprächsverlauf, die letzte Woche oder zur Reflexion belastender Situationen.
Einfühlung stärken
Jugendliche und Erwachsene lernen aufmerksam darauf zu achten, was sie fühlen, erweitern spielerisch ihr Gefühlsvokabular und entwickeln ein tiefes Gespür für sich und andere.
Gefühlsregulation lernen
Anlass für wertvolle Gespräche darüber, wie Gefühle entstehen, wie zahlreich, gegensätzlich oder wechselhaft sie sein können und wie man sie begleiten kann.
Damit Sie genau wissen, was zu Ihnen in die Praxis oder nach Hause kommt: Die Gefühlspalette besteht aus einer extrem langlebigen, biegsamen und stabilen Magnetfolie (ca. 1 mm stark), die mit einem feucht abwischbaren Schutzlaminat veredelt ist. Sie haftet perfekt an metallischen Flächen, Memoboards oder Wänden mit Magnetfarbe. Sogar der Einsatz im Freien ist problemlos möglich.
1x Magnetisches Spielfeld
Matt, Maße ca. 42 × 42 cm (mit 38 Antwortfeldern, 103 Gefühlen und einem offenen Antwortfeld).
10x Magnetische Spielfiguren
Größe ca. 2 cm.
1x Infoblatt
Tipps zur Anwendung der Gefühlspalette und Hinweise zum sicheren Einsatz von Magneten.
Gratis-Downloads inklusive
Eine Bastelanleitung zur optionalen Stabilisierung und die Gefühlspalette-Spielanleitung.
Hinweis zur Werkzeug-Pflege
Bitte verwenden Sie keine chemischen Reinigungsmittel. Um die Magnetkraft dauerhaft zu schonen, das Spielfeld nach der Nutzung einfach flach lagern und nicht dauerhaft an metallischen Untergründen haften lassen.
2. vollständig überarbeitete und ergänzte Auflage. Entwicklung und Produktion mit ♡ in Deutschland.
Das Stunden-Ritual
Fester Start und Abschluss der Sitzung, um Veränderungen im Verlauf für den Klienten visuell sichtbar und bewusst erlebbar zu machen.
Der Wortfinder bei Blockaden
Ideal als optischer Eisbrecher, wenn Klienten die Worte fehlen. Über das offene Feld „Was fühle ich im Moment noch?“ wird auch Raum für ganz individuelle Zustände geschaffen.
Der System-Abgleich
Einsatz im Familien- oder Gruppensetting zum direkten Austausch über Selbst- und Fremdwahrnehmung.
Die Wunsch-Imagination
Den angestrebten Ziel-Zustand (z.B.„Ich bin angekommen“) auf der Skala von 0 bis 10 visualisieren, mit konkreten Gefühlen hinterlegen und als Brücke für die nächste Stunde einfach mit dem Smartphone fotografieren.
„Die Magnete bringen gleich was Spielerisches rein und zugleich ist es eine zutiefst therapeutische Übung. Ich habe bei einer Patientin wirklich beobachten können, wie sie zunächst ganz große Schwierigkeiten hatte, ihre Gefühle einzuschätzen, mittlerweile ist sie sehr schnell bei der regelmäßigen Aufgabe und hat sogar Spaß daran. Auch Erwachsene fühlen sich bei der Aufgabe ernst genommen.“
– Anett Leysieffer, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
„Hier haben Patienten die Möglichkeit, ihre aktuellen Gefühle kurz und knapp, aber auch in selbst gewählter Komplexität darzustellen. Oft ergibt sich im Therapieverlauf eine Zunahme der Differenziertheit. Schöne Idee!“
– Dipl.-Psych. Barbara Friedrich, Psychologische Psychotherapeutin
„Bei der Arbeit mit der Gefühlspalette zeigen sich Patienten häufig offener in die Selbstwahrnehmung „abzutauchen“. Durch den spielerischen Aspekt sind die Widerstände geringer. So kommt es nicht selten zu „Aha-Effekten“.“
– Dr. med. Nils Fischer, St. Marien Krankenhaus, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
„Ich nutze die Gefühlspalette bei Patienten ab ca. 13 Jahren zu Beginn und am Ende der Sitzung. Dadurch bekommt jede Stunde einen ritualisierten Rahmen. Durch die Farbgebung ist zudem sehr schnell ersichtlich, ob aktuell eher ein „grüner“ oder ein „schwarzer Tag“ ist. Sie hängt bei mir einfach praktisch an der Tür (mittels Magnetstreifen).“
– Dipl.-Psych. Christina Weber, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
„Ich bin froh, dass ich die Gefühlspalette habe. Einige meiner Jugendlichen greifen selbst danach und setzen schon, ohne dass ich sie dazu auffordere, ihre grünen Männchen. Mehrmals ist es inzwischen auch schon passiert, dass auf diesem Weg Probleme auf dem Tisch lagen, die der Patient ohne die Palette nie dorthin gelegt hätte.“
– Anonym, Psychologische Psychotherapeutin
„Als Einstieg in die Sitzung erleichtert sie es z.B. zurückhaltenden Patienten, sich differenzierter mit ihrer Gefühlswelt auseinanderzusetzen. Man erhält eine hilfreichere Rückmeldung über das übliche „gut“ oder „schlecht“ hinaus.“
– Dipl.-Psych. Kristin Ackermann, Psychologische Psychotherapeutin
„Es dient zur Einstimmung in die Stunde, aber auch, wenn den Patienten mal die Worte ausgehen. Außerdem ist es für Patienten und Therapeuten angenehm und auflockernd, in der Stunde den Platz zu wechseln, um zur Magnettafel zu gehen.“
– Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Frank Schirmer, Psychologischer Psychotherapeut, KJP
Magnetische Gefühlspalette
Spielfeld mit 103 Gefühlen, einer Stimmungsskala von 0 bis 10 und einem offenen Antwortfeld.
Magnetfiguren
Grüne Spielfiguren zum Markieren von Gefühlen, Veränderungen und Gesprächsverläufen.
Einsatzmöglichkeiten
Geeignet für Therapie, Beratung, Coaching, Schule, Familienarbeit sowie den Einsatz im Einzel- und Gruppensetting.
Robuste Ausführung
Für den regelmäßigen Einsatz in der Praxis entwickelt.
Zur Gefühlspalette
Anregungen für den Einsatz.
Spielfeld stabil aufziehen
Zur Pflege, Aufbewahrung und zu den Magneten
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