Memospiel für Zielklärung und Orientierung ab 14 Jahren – WEG & ZIEL
TOP
Ein Moment aus der Praxis
Ein 14-jähriges Mädchen saß mir gegenüber. Sie hatte viele Ideen. Und fast genauso viele Zweifel. Manches interessierte sie. Vieles schloss sie für sich aus.
Wenn es darum ging, Entscheidungen zu treffen, wurde es schwierig. Je wichtiger etwas war, desto länger dachte sie darüber nach. Und manchmal so lange, bis sie gar nicht mehr wusste, was sich eigentlich richtig anfühlte.
Der Schulabschluss rückte näher. Immer häufiger ging es um die Frage, wie es weitergehen soll.
Welche Richtung.
Eine Ausbildung.
Ein Auslandsaufenthalt.
Andere schienen Antworten zu haben. Sie nicht. Oder zumindest keine genauen.
An diesem Tag deckte sie eine Karte auf. Sie las:
„Was will ich nicht mehr, was stattdessen?“
Sie schaute auf die Karte. Atmete aus. Nickte.
„Ich weiß ziemlich genau, was ich nicht will.“
Kurzes Schweigen.
„Und dass es anders werden soll.“
Wir leben in einer Zeit mit vielen Möglichkeiten. Ausbildungswege, Berufe und Lebensentwürfe werden vielfältiger und verändern sich.
Und gleichzeitig locken neue Ideen, andere Richtungen oder weitere Pläne. Manches davon ist greifbar nah und real. Aus der Wahlfreiheit wird manchmal auch Überforderung oder Druck.
Dabei kann es schwierig werden, den eigenen Weg zu erkennen. Gerade Jugendliche erleben das. Und Erwachsene oft ganz ähnlich.
Selten geht es dabei nur um die Frage, was wir tun möchten. Oft geht es auch darum, wer wir sein möchten. Welche Werte uns wichtig sind. Welche Fähigkeiten wir einbringen können.
Orientierung entsteht dabei meist Schritt für Schritt. Auf dem, was bereits da ist.
Wahrnehmen
Menschen richten den Blick auf das, was bereits da ist. Auf Erfahrungen. Stärken. Möglichkeiten.
Ausrichten
Nach und nach entsteht ein klareres Bild von dem, was wirklich wichtig ist. Von dem, was trägt. Und von dem, wohin es innerlich zieht.
Entwickeln
Manche Ziele werden konkreter. Andere verändern sich.
Planen
Aus Gedanken leiten sich erste Schritte ab.
Mitnehmen
Passende Impulse begleiten über das Spiel hinaus. Eine Richtung, die deutlich klarer einlädt. Oder ein konkretes Vorhaben.
Menschen denken über ihre Zukunft nach.
Beim Entwickeln von Perspektiven und Zielen lohnt sich auch der Blick auf das, was bereits vorhanden ist. Auf Fähigkeiten. Stärken. Erfahrungen. Und Ressourcen.
Denn Zutrauen und Entwicklung wachsen auf diesem Fundament.
Deshalb begegnen sich die Themen Ziele und Stärken in der Praxis immer wieder.
Zum Ankommen
Das vertraute Memo-Prinzip lockert auf und macht vielen Jugendlichen und Erwachsenen den Gesprächseinstieg leicht. Die Karten bringen Wünsche, Ziele, Möglichkeiten und Hindernisse genau auf den Punkt.
Mitten im Gespräch
Manche Fragen führen zurück auf bereits gemachte Erfahrungen. Andere öffnen den Blick für neue Perspektiven. Daraus entstehen Erkenntnisse. Ideen. Und erste Schritte.
In Gruppen
Unterschiedliche Erfahrungen, Ideen und Sichtweisen kommen zusammen. Menschen erleben, wie verschieden Antworten auf dieselbe Frage ausfallen können. Das erweitert den Blick. Und eröffnet neue Möglichkeiten.
Im Einzelsetting
Oft reichen wenige Karten. Das Spiel tritt in den Hintergrund. Die Fragen werden vertieft und wichtiger.
Auf unterschiedliche Weise
Viele nutzen die Schatzkiste als klassisches Memospiel. Andere bevorzugen Spielvarianten:
Memo offen: Zwei Karten werden aufgedeckt, vorgelesen und beantwortet. Paare werden behalten, einzelne Karten bleiben offen liegen.
Zufallsstapel: Eine Karte wird zufällig gezogen, vorgelesen und beantwortet.
Ich bin Du: Eine Person beantwortet die Frage aus Sicht ihres Gegenübers. Der anschließende Abgleich von Selbst- und Fremdbild ist oft überraschend und aufschlussreich.
Mein Buffet: Alle Karten liegen offen aus. Jeder wählt drei bis fünf Karten zu einem Thema oder Begriff. Darüber wird gesprochen.
Themenbereich: Karten werden passend zu einem Schwerpunkt vorsortiert und bestimmen das Gespräch.
An dieser Stelle sammeln wir nach und nach Erfahrungen, Beobachtungen und Rückmeldungen aus Therapie, Beratung, Coaching, Bildung und Praxis.
56 Memo-Karten
28 Kartenpaare in stabiler und langlebiger Qualität. Die Karten greifen Fragen rund um Ziele, Wünsche, Perspektiven, Fähigkeiten, Erfahrungen und persönliche Entwicklung auf.
Fragen und Impulse
Die Karten laden dazu ein, über die eigene Richtung, persönliche Werte und nächste Schritte nachzudenken. Sie greifen Gewohnheiten, Vorbilder, Überzeugungen, Unterstützung und persönliche Ressourcen auf.
Beispielkarten
Weitere Beispiele finden sich in den Produktfotos.
Jokerkarten und Superkarten
Die besonderen Karten bringen zusätzliche Abwechslung ins Spiel. Sie laden zur Standortbestimmung ein und dazu, Themen vertieft zu betrachten.
Spielvarianten
Möglich sind unter anderem:
Für Einzel- und Gruppensettings
Die Memo-Schatzkiste eignet sich für Einzelgespräche, Gruppenangebote, Coachingprozesse sowie für Berufs- und Lebensorientierung. Sie wird unter anderem in Schule und Ausbildung, in der Jugendhilfe, in Beratung und Therapie eingesetzt. Und überraschend oft auch mit Erwachsenen.
Alter, Spielerzahl und Spieldauer
Empfohlen ab etwa 14 Jahren. Geeignet für 2 bis 8 Spieler. Die Spieldauer beginnt bei etwa 10 Minuten und kann je nach Spielvariante und Gesprächstiefe deutlich länger sein.
Robuste Ausführung
Die Karten bestehen aus spielzeugzertifizierter Memokartenpappe mit blauem Farbschnitt und werden in einer stabilen Aufbewahrungsbox geliefert. Die Spielregeln befinden sich zusätzlich auf dem Kartonboden. Entwicklung und Produktion erfolgen in Deutschland.

Leider sind noch keine Bewertungen vorhanden. Seien Sie der Erste, der das Produkt bewertet.
{{.}}
{{/content}}{{{.}}}
{{/content}}