Memospiel für Stärken und Ressourcen ab 16 Jahren – STÄRKEN
TOP
Aus Stärken wird Bestärkung und Ermutigung.
Ein Moment aus der Praxis
Ein Jugendlicher saß vor einem Blatt Papier. In der Mitte war ein Rucksack gezeichnet.
„Stell dir vor, du gehst auf eine längere Wanderung“, sagte ich.
„Was würdest du in den Rucksack einpacken?“
Genug zu trinken.
Etwas zu essen.
Etwas, das mir den Weg zeigt.
Vielleicht Musik.
Feste Schuhe hab ich.
Vielleicht jemanden, der mitkommt.
Nach und nach füllte sich der Rucksack. Dann schaute er auf das Blatt. Und sagte:
„Eigentlich habe ich schon ziemlich viel dabei.“
Wir haben Ideen, Wünsche oder Ziele für unseren weiteren Weg.
Ähnlich wie vor einer längeren Wanderung stellen sich dabei Fragen wie:
Was nehme ich mit?
Worauf kann ich mich verlassen?
Wer begleitet mich?
Und manchmal sind da auch Zweifel, Unsicherheiten oder Hindernisse, die im Wege stehen.
Die eigenen Schätze – Stärken, Fähigkeiten und Erfahrungen – dürfen dann erst einmal gehoben werden.
Und dann liegen plötzlich ganz einfache Erkenntnisse auf dem Tisch:
„Ich kann mehr, als ich dachte.“
„Vieles trägt mich.“
„Es gibt Menschen an meiner Seite.“
Menschen finden Worte.
Vergessene Stärken werden wieder sichtbar.
Der Blick verändert sich.
Negative Selbstbilder bekommen Konkurrenz.
Menschen erleben sich nicht nur über ihre Probleme.
Etwas Stärkendes wird mitgenommen.
Ganz praktisch:
Überraschende Rollenwechsel:
Bei der Variante „Ich bin Du“ wechseln wir die Perspektive. Wenn der Therapeut oder die Gruppe ausspricht: „Ich glaube, deine Freunde schätzen an dir besonders ...“, sorgt das für echte Gänsehaut und bricht alte, negative Selbstbilder sanft auf.
Positive Ansteckung:
In Gruppen entsteht eine wunderbare Dynamik des gegenseitigen Bestärkens. Die Jugendlichen hören einander zu, entdecken Parallelen („Das kenne ich von mir!“) und spüren, dass sie mit ihren Zweifeln nicht alleine sind.
Ein starker Stunden-Ausklang:
Selbst wenn das Spiel nur am Ende der Sitzung für eine einzige, blind gezogene Karte genutzt wird, gehen die Klienten mit einem spürbar aufgerichteten, positiven Gefühl nach Hause – die eigene Ressource arbeitet im Alltag weiter.
Die Basis schaffen.
Eigene Stärken zu entdecken, ist ein wichtiger erster Schritt.
Eng damit verbunden ist die Frage, wie wir mit uns selbst umgehen.
Es uns wert zu sein, gut für uns zu sorgen.
Kräfte erhalten.
Und mit Belastungen umgehen.
Zum Ankommen
Manche spielen einfach los. Der vertraute Memo-Ablauf senkt die Hemmschwelle. Andere bleiben direkt an einer Karte hängen und beginnen von eigenen Erfahrungen zu erzählen.
Mitten im Gespräch
Die Karten verändern die Dynamik. Der Fokus liegt nicht mehr auf dem klassischen Fragen und Antworten. Wünsche, Stärken, Erfahrungen und Herausforderungen kommen schnell zur Sprache.
In Gruppen
Unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen treffen aufeinander. Die Teilnehmenden entdecken Gemeinsamkeiten, hören einander zu und bringen neue Ideen ein. Aus Stärken wird Bestärkung. Ermutigung macht die Runde.
Im Einzelsetting
Oft genügen schon ein oder zwei Karten. Das eigentliche Spiel rückt in den Hintergrund. Aus einer Karte entwickelt sich ein Gespräch über das, was trägt, stärkt oder gerade wichtig ist.
Viele nutzen die Schatzkiste als klassisches Memospiel. Andere bevorzugen Spielvarianten:
Memo offen
Zwei Karten werden aufgedeckt, vorgelesen und beantwortet. Die Karten bleiben offen liegen.
Zufallsstapel
Eine Karte wird zufällig gezogen und gemeinsam beantwortet.
Ich bin Du
Das Gegenüber beantwortet die Frage für den anderen. Dadurch entstehen überraschende Blickwinkel auf die eigenen Stärken.
Mein Buffet
Alle Karten liegen offen aus. Ausgewählt werden 3–5 Karten, die gerade besonders gut passen oder neugierig machen.
Themenbereich
Die Karten werden nach Schwerpunkten vorsortiert und gezielt eingesetzt.
„Die Ressourcen-Memos finde ich sehr hilfreich, um spielerisch über Stärken und positive Eigenschaften zu sprechen. Vor allem die Jugendlichen können so besser formulieren, was sie über sich denken. Toll finde ich auch die Spielvariante, dass ich als Therapeut die Antworten gebe zum Patienten. Also "Was glaube ich, mögen deine Freunde an dir". Außerdem fühlt man sich nach diesem "Spiel" selbst so gestärkt und positiv an seine eigenen Ressourcen erinnert ;) Oft setze ich die 16+ ein und halte sie sogar für jüngere Pat. für geeignet.“
Dipl.-Psych. Jessica Wienhold
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
„Die Memo-Karten lassen sich ganz wunderbar im WG-Alltag einsetzen. So kam es schon zu sehr schönen wertschätzenden Situationen zwischen Betreuern & Jugendlichen, Eltern & Jugendlichen und Jugendlichen & Jugendlichen. Sehr schön!“
Dipl. Psych. Linda Bach-Porst
Intensivwohngruppe, Kinderschutzbund
„Ich nehme die Produkte gern in der Therapie. Das Stärken- Memory setze ich ein, um einiges Positive über die jungen Menschen zu erfahren, die Gefühlspalette als Einstieg in die Therapiestunde, um dann vertieft die persönlichen Themen aufzugreifen. Alle Materialien sind sehr hilfreich - vielen Dank dafür!“
Dipl.-Psych. Ina Donath
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
„Memo-Stärken nutze ich zweckentfremdet (habe nur erwachsene Patienten): ich habe einen Satz Karten in der Kiste, lasse manchmal, wenn es passt, am Ende der Stunde einfach eine Karte ziehen. Der Patient entscheidet selbst, ober er der Anregung, die die Karte bietet, eine Bedeutung beimisst und was er damit anfängt.“
Psychologische Psychotherapeutin
anonym
56 Memo-Karten
28 Kartenpaare in stabiler und langlebiger Qualität. Die Karten greifen persönliche Stärken, Fähigkeiten, Erfahrungen, Kraftquellen, Unterstützung und wertschätzende Beziehungen auf.
Fragen und Impulse
Die Fragen richten den Blick auf das, was bereits da ist. Auf Eigenschaften und Begabungen. Auf bewältigte Herausforderungen. Und auf das, was dem Leben Wert und Kraft gibt.
Die Karten sind farbenfroh gestaltet. Farbige Markierungen und hervorgehobene Kernwörter erleichtern Erinnern und Wiederfinden.
Beispielkarten
Weitere Beispiele finden sich in den Produktfotos.
Jokerkarten und Superkarten
Die besonderen Karten bringen zusätzliche Abwechslung ins Spiel. Sie laden dazu ein, Stärken vertiefter zu erkunden.
Spielvarianten
Für Einzel- und Gruppensettings
Die Memo-Schatzkiste eignet sich für Einzelgespräche, Gruppenangebote, Coachingprozesse sowie Familienrunden. Sie wird unter anderem in Schule und Ausbildung, in der Jugendhilfe, in Beratung und Therapie eingesetzt. Und überraschend oft auch mit Erwachsenen.
Alter, Spielerzahl und Spieldauer
Empfohlen ab etwa 16 Jahren. Geeignet für 2 bis 8 Spieler. Die Spieldauer beginnt bei etwa 10 Minuten und kann je nach Spielvariante und Gesprächstiefe deutlich länger sein.
Robuste Ausführung
Die Karten bestehen aus spielzeugzertifizierter Memokartenpappe mit farbigem Schnitt und werden in einer stabilen Aufbewahrungsbox geliefert. Die Box schützt das Material auch beim Transport im Rucksack oder in der Tasche. Die Spielregeln befinden sich auf dem Kartonboden und sind dadurch immer griffbereit. Entwicklung und Produktion erfolgen in Deutschland.
Verpackung
Die Karten werden folienverschweißt geliefert.

Leider sind noch keine Bewertungen vorhanden. Seien Sie der Erste, der das Produkt bewertet.
{{.}}
{{/content}}{{{.}}}
{{/content}}